Traumaambulanz nach SGB XIV
Ab dem 01.04.2026 kooperieren wir mit dem Niedersächsischen Landesamt für Soziales, Jugend und Familie. Unsere Traumaambulanz bietet eine strukturierte, kurzfristig verfügbare Versorgung für Kinder und Jugendliche mit Anspruch auf Leistungen nach erlebter physischer oder psychischer Gewalt. Wir arbeiten dabei mit dem Trauma-Netzwerk-Niedersachsen zusammen und orientieren uns an den Vorgaben des SGB XIV.
Du musst mit dem, was passiert ist, nicht alleine bleiben. Wir sind da, hören dir zu und helfen dir, wieder mehr Sicherheit zu finden.
Du musst mit dem, was passiert ist, nicht alleine bleiben. Wir sind da, hören dir zu und helfen dir, wieder mehr Sicherheit zu finden.
Kontakt
Praxis Kleine Auszeit – Traumaambulanz (SGB XIV)
Fallersleber-Tor-Wall 2
38100 Braunschweig
Tel.: 0531 – 380 80 779
Wie kannst du dich bei uns melden?
Die Anmeldung erfolgt direkt über die Praxis durch:
- Sorgeberechtigte
- Jugendliche (je nach Alter)
- Fachstellen (z. B. Jugendhilfe, Beratungsstellen, Ärzt:innen, Polizei)
Neben den Sprechzeiten haben wir einen Anrufbeantworter geschaltet. Dieser wird täglich abgehört. Wir rufen zurück und es erfolgt eine zeitnahe Terminvergabe, meist innerhalb weniger Tage. Gerne kannst Du uns auch per Mail kontaktieren. Eine Überweisung ist in der Regel nicht erforderlich.
Was passiert bei uns?
Erstkontakt und Diagnostik
Im Rahmen von 1–2 Erstgesprächen erfolgt:
- Erfassung des belastenden Ereignisses
- Einschätzung akuter psychischer Symptome (z. B. Angst, Schlafstörungen, Flashbacks)
- Einschätzung des Behandlungsbedarfs
- Information über den Ablauf der Traumaambulanz und Leistungen nach SGB XIV
Kurzzeitintervention (Akutphase)
Die weitere Behandlung umfasst in der Regel weitere 6 bis 16 Sitzungen, mit Fokus auf:
- Psychoedukation
- Stabilisierung und Ressourcenaktivierung
- Vermittlung von Bewältigungsstrategien
- Reduktion akuter Belastungssymptome
- Unterstützung im Alltag (z. B. Schule, Familie)
Die Inhalte werden altersgerecht und traumasensibel vermittelt.
Bei Kindern und Jugendlichen werden Bezugspersonen aktiv einbezogen.
Abschluss und Weitervermittlung
Am Ende der Behandlung erfolgt:
- Abschließende diagnostische Einschätzung
- Ggf. Empfehlung weiterer Maßnahmen (z. B. ambulante Psychotherapie, stationäre Behandlung)
- Unterstützung bei der Vermittlung in weiterführende Hilfen
Unser Ansatz
Schnell, strukturiert und traumasensibel – damit Kinder und Jugendliche nach belastenden Erfahrungen frühzeitig Unterstützung erhalten und langfristig stabil bleiben.